Freude mit einer Border-Terrier-Hündin

Erfahrung eines Hundebesitzers nach einem Jahr | Hündin aus der Zucht Kennel von Alzendorf

Bericht in der PDF-Datei zum ausdrucken und nachlesen:

(mit Einwilligung des Züchters Herr Schmantek)

Unsere Erfahrungen mit Renka.pdf
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Reisebericht | Kalifornien 2015

auf dem Weg zur Dog Show in Vallejo (CA) | 12. September 2015

      SF mit Alcatraz im September 2015 | San Francisco Cable Car in Richtung Pier 41

Dog Magazine August 2015 mit 323 Seiten

Eine kleine Seitenauswahl aus dem Dog Magazine August 2015
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Auf der Interstate No. 5

 

Noch mit frischen Eindrücken und Begegnungen möchten wir von unserem Trip nach Kalifornien

berichten und hoffen, dass wir auch einige interessante Einblicke in den amerikanischen Hundesport

wiedergeben können?!

Vielleicht gibt es Hundezüchter unserer Ortgruppe, die die Ausstellungsmodalitäten in den U.S.A.

noch nicht kennen?

Bereits der Bericht von unserem OG-Mitglied Herrn Schwank (Kennel Gesamtkunstwerk | Boston

Terrier) vor einem Jahr, hatte bereits detailliert das Nordamerikanische Hundeausstellungswesen

erklärt.

Auf unserem Weg von Orange County (San Clemente) über Los Angeles nach Vallejo (bei San

Francisco), kurz vor Nappa Valley, konnten wir die ausgetrocknete Landschaft Süd Kaliforniens

neben der Interstate No. 5 kennenlernen.

Hier und da einige Obst- und Gemüseplantagen, die mühsam und aufwendig bewässert werden.

Nach 446 miles (ca. 717 km) und 7 ½ Stunden erreichten wir am späten Nachmittag unser Ziel,

das Hotel #8 in Vallejo.

Die Rushhour bei den vielen Highway-Kreuzungen in San Francisco hielt uns dann doch etwas auf.

Vallejo ist eine kleine Stadt an der nördlichen Bucht von San Francisco Bay und liegt vor dem

Weinanbaugebiet Nappa Valley.

Die Dog Show

 

Unser Ziel war es aber, zuerst, neben den vielen Sehenswürdigkeiten, die Dog Show vom

American Kennel Club (AKC) in Vallejo, die an 3 Tagen stattfand, zu besuchen.

Für einen Tag, am 12.09.15, nahmen wir uns die Zeit, um uns einen Überblick über den

Ablauf auf amerikanischen Hundeausstellungen zu machen, wobei es für mich natürlich

Nicht ganz unbekannt ist, denn bereits in den 1990igern konnte ich in Philadelphia, auf der

Montgomery Show, die professionellen Eigenheiten von Dog Shows in den U.S.A. kennenlernen.

In den Vereinigten Staaten von Nordamerika ist dies eine eigene Profession. Das heißt, dass Menschen ihr tägliches Brot damit verdienen, fremde Hunde für die Ausstellung fit zu machen und sie nach Möglichkeit so zu präsentieren, dass sie eine höchstmögliche Bewertung erhalten.

Am 12. September leitete der Kennel Club „Sir Francis Drake“ die Ausstellung.

Es wurde in den Außenanlagen und in der Halle gerichtet.

Auffallend, dass die Ringe kaum mit Trimmtischen umstellt waren. Die Hunde werden fast

ausschließlich im Freien für den Ring vorbereitet und dies von professionellen Doghandlern.

Diese Profis stellen auch gleichzeitig mehrere Rassen aus. Wir konnten mit einigen Doghandler Kontakt

aufnehmen, die z.B. Westies, Kerry Blue und Königspudel ausstellten.

Das Richten stellt sich so dar, dass keine Bewertungen ausgestellt werden. Die Hunde

werden selten auf den Tisch gestellt und die Richter nehmen sich wenig Zeit für die

Beurteilung. Der strenge Zeitplan, der am Ring nachzulesen war, wurde strikt eingehalten.

So können dann auch Rassen mit großer Meldezahl, hier z.B. Boston Terrier, in kurzer

Zeit gerichtet werden.

Sehr beeindruckend war auch das Juniorhandling.

Die Teilnehmerzahl, mit den verschiedensten Rassen, war außerordentlich hoch.

Alle Mädchen und Jungen waren auffallend gut gekleidet, was wir auch, ohne Ausnahmen, bei

den Pro.-Handlern feststellen konnten.

Neben den klimatisierten Housetrailern für die Hunde und Doghandler, stehen eine Vielzahl

von Verkaufsständen mit entsprechenden Angeboten zum „Hundetuning“ auf dem Freigelände.

In diesem Zusammenhang viel auf, dass in den U.S.A. immer noch die Ruten einiger Rassen kopiert werden. Best of Terrier-Group konnte übrigens, bei starker Konkurrenz, ein Norfolk-Terrier gewinnen.

 

Weiteren Erfahrungsaustausch und Kontakte konnten wir nicht nur mit den Pro.-Doghandlern machen,

sondern hatten auch die Gespräche mit einigen offiziellen Vertretern des Veranstalters führen

können.

 

Es sei noch anzumerken, dass der Eintritt und die Fachzeitschriften kostenfrei waren.

 

                                                   Videos zur Dog Show 



Die Rückfahrt

 

Am nächsten Tag war Sightseeing in San Francisco angesagt. Mit der Fähre (13,40 $) von Vallejo

nach SF, Cable Car (7 $) und Chinatown (Essen 4,90 $ | jeweils ohne Steuer) und, und, und.

Der 3. Tag war dann für unsere Rückfahrt auf der Küstenstraße  (Highway # 1) über die Golden Gate Bridge (wie so häufig im Nebel versunken) Richtung Süden gewidmet (ca. 300 mi.).

Entlang der schroffen Kalifornischen Küste folgten wir den Windungen des Highways No. 1 mit zahlreichen Zwischenstopps an den Viewpoints und genossen die  beeindruckende Landschaft.

Weiter über San Jose, Santa Cruz, Monterey und Big Sur nach Morro Bay.

Hier, in dem kleinen und malerischen Fischerdorf, gönnten wir uns noch einen Abend

Aufenthalt und speisten in einem der zahlreichen Fischrestaurants.

Am darauf folgenden Tag dann noch Santa Barbara, Long Beach und Los Angeles.

San Jose Capistrano und San Diego waren unsere letzten Ziele in Kalifornien, wissend,

nur einen kleinen Teil von diesem Bundesstaat gesehen zu haben.


© M. Selle | L. Cochanski 2015

          Kalifornien – THE BIG WOW!!!

Reisebericht | Kennel Gesamtkunstwerk

U.S.A. Los Angeles CA | 17.04.2014 | vom OG-Mitglied T. Schwank

Eindrücke von einer AKC Ausstellung in Los Angeles

 

Ein besonderes Erlebnis während unseres Kalifornien-Urlaubs in diesem Jahr war der Besuch einer AKC Hundeausstellung in Los Angeles am 17 April. Veranstalter der Ausstellung war der Conejo Kennel Club.

 

Bereits vor der Ausstellungshalle wurde ein Unterschied zu deutschen Ausstellungen deutlich. Es standen mehrere große Wohnmobile von so genannten Doghandlern auf dem Parkplatz. Davor wurden auf mehreren Tischen verschiedene Rassehunde auf ihren Auftritt vorbereitet. In den USA ist es verbreitet, seinen Hund einem professionellen Aussteller mitzugeben, damit dieser den Hund auf möglichst vielen Ausstellungen präsentiert.

 

Auch an den Ausstellungsringen wurden die Hunde für ihren großen Auftritt getrimmt, geföhnt, frisiert und gestylt. Uns fiel auf, dass einige Rassen deutlich anders aussehen als in Europa. So wirkten die ausgestellten Boxer eher zierlich und nicht wie ein kräftiger Gebrauchshund. Sehr viele Rassen werden kupiert, was bei uns ja zum Glück schon lange nicht mehr erlaubt ist.Natürlich geht es in den USA auch darum Championate zu erringen, allerdings sind die Bedingungen anders als bei uns. Die Hunde sammeln auf Ausstellungen Punkte, dabei wird zwischen Minor- and Majorpunkten unterschieden. Majorpunkte erhält ein Hund, wenn er sich gegen eine größere Anzahl von Hunden durchgesetzt hat (die Anzahl wird einmal im Jahr festgelegt und hängt davon ab, wie viele Hunde im vergangenen Jahr ausgestellt worden sind). Um ein Championat zu erreichen, müssen in jedem Fall auch Majorpunkte gewonnen werden. Darum kann ein Hund nur Champion werden, wenn er sich erfolgreich gegen mehrere Hunde durchgesetzt hat.

 

In den USA gibt es mehr Ausstellungsklassen als bei uns, z.B. eine Klasse für Hunde, die von ihrem Züchter ausgestellt werden und eine für Hündinnen, mit denen schon gezüchtet worden ist. Auch werden bei einigen Rassen Hunde, die in den USA gezüchtet wurden, in einer eigenen Klasse gerichtet.

 

Uns interessierten natürlich am meisten die Boston Terrier. Gemeldet waren elf. Wir waren sehr gespannt, ob wir Unterschiede zwischen den Boston Terriern in ihrem Heimatland und denen in Europa erkennen können. Wobei natürlich nicht von dieser einen Ausstellung auf ein ganzes Land geschlossen werden kann...

 

Auffällig war, dass die Hunde schneller als bei uns gerichtet werden und die Boston Terrier augenscheinlich alle der mittleren Gewichtsklasse zugeordnet werden konnten. In Gesprächen mit anwesenden Züchtern und Ausstellern erfuhren wir, dass größere und kleinere Boston Terrier in den USA eher selten ausgestellt werden. Nicht nur deshalb wirkten die Boston Terrier homogener in ihrem Erscheinungsbild. Auch waren die Hunde einheitlicher in der Farbverteilung. Boston Terrier mit höherem Weißanteil waren auf dieser Ausstellung nicht anwesend. Dafür aber einige Hunde mit kupierten Ohren. Uns freute besonders, dass einer der zur Zeit erfolgreichste Boston Terrier, Naughty Norteno's Clik Clik Bang, ausgestellt wurde und wir ihn live erleben konnten.

 

T.Schwank

 

© T. Schwank | Kennel Gesamtkunstwerk

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Die Gesellschaft zur Förderung Kynologischer Forschung e.V.
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