Wurfmeldungen 2017:

Keine unangemeldeten Besuche beim Züchter!

 

Eine Zuchtstätte ist kein Streichelzoo, den man je nach Laune mal aufsuchen kann, weil man am Wochenende irgendwie gerne Welpen gucken möchte. Die Welpenaufzucht ist ein 24-Stunden Job. Deshalb wird auch ein Züchter - wie jeder andere Mensch auch - einmal ungeduscht, ungekämmt und in Jogginghose den Tag verbringen wollen. Oft ist das mit einem Wurf von acht oder mehr Welpen auch nicht anders möglich. Jedem ist es deshalb mehr als unangenehm, wenn man in diesem Outfit plötzlich wildfremde Menschen empfangen muss. Und dies hat nichts damit zu tun, etwas verbergen oder einen guten Eindruck machen zu wollen. Es ist schlicht unanständig vom Besucher, unangemeldet zu erscheinen.

Ich finde es nicht nett, wenn fremde Menschen die wissen, dass man gerade viele Welpen hat, nur zum gucken vorbeikommen möchten, denn die Zeit die man sich dafür nehmen muss, muss man später wieder aufholen und wenn der Besuch weg ist, muss man erstmal seine Arbeit machen, die man schön längst erledigt hätte-ohne Besucher.

 

Die erste Kontaktaufnahme mit einem Züchter:

 

Üblicherweise wird mit dem Züchter zunächst per Mail oder telefonisch Kontakt aufgenommen. Beide Seiten können sich bereits einen ersten Eindruck voneinander machen. Im Telefongespräch können oft schon wesentliche Dinge geklärt werden. Zum Beispiel ist es manchen Käufern wichtig, ausschließlich einem Rüden oder einer Hündin ein neues Zuhause zu schenken. Sind alle Welpen des gewünschten Geschlechts bereits vergeben, erübrigt sich ein persönlicher Besuch.

Freunde, Nachbarn und Hundeexperten: Mit Fremden anreisen?

Grundsätzlich ist es erwünscht, wenn alle Familienmitglieder, die später mit dem Hund in einem Haushalt leben, den Züchter besuchen. Man sollte allerdings den Züchter vorher darüber informieren, wie viele Personen insgesamt kommen. Es ist nicht so toll, Bekannte, Freunde oder entfernte Verwandte ungefragt auch einzuladen und im Kleinbus anzureisen.

 

Der Kaufpreis:

 

Welpen zu verkaufen hat nichts mit Marktplatz zu tun. Züchter betreiben eine verantwortungsvolle Zucht, die kosten- und zeitaufwendig ist. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass ein Züchter von sich aus den Kaufpreis reduziert, weil ein Welpe zum Beispiel später von der Zucht ausgeschlossen sein wird. Wer anfängt zu handeln macht sich nicht gerade beliebt. Und das zu Recht, denn es erweckt den Eindruck, der Käufer wolle nur einen preiswerten Welpen ohne Rücksicht auf Zuchtlinie, Gesundheit und Charakter.

 

Der Umgang mit den Welpen:

 

Bei jedem Kontakt mit den Welpen sind die Wünsche des Züchters zu befolgen. Nicht immer greift hier der Standardspruch "Da müssen die durch" oder " Das gehört dazu". Gerade die ersten Wochen im Leben eines Hundewelpen sind eine extrem empfindliche Phase. Was hier schief geht, kann oft nur sehr schwer wieder korrigiert werden.

Unsere Welpen dürfen erst frühestens ab der 4. Lebenswoche besucht werden. Und auch da darf man nur gucken und sie noch nicht anfassen. 

Man fährt nicht erkältet oder mit Rotznase (auch Kinder die erkältet sind sollen nicht mitgebracht werden) zum Züchter. Menschen können Erkältungsviren auf Welpen übertragen (jedoch nicht umgekehrt).

Abhängig vom Alter der Welpen, darf, wenn überhaupt, nur eine begrenzte Anzahl Personen das Wurfzimmer betreten. Auch eine gründliche Desinfektion der Hände ist in den ersten Lebenswochen erforderlich, um die Welpen vor Infektionen zu schützen. Diese Dinge erübrigen sich natürlich, wenn die Welpen bereits 5-6 Wochen alt sind und die Welt außerhalb ihres Wurfzimmers erkunden.

AUCH BESUCHERHUNDE DÜRFEN NICHT MITGEBRACHT WERDEN, da Züchter meist mehr als 1-2 Hunde besitzen. Es beunruhigt die Mütter und bringt Unruhe in das Rudel. Es gefährdet die Welpen (Keime und Viren) und ist bei Züchtern absolut nicht üblich und unerwünscht. Man kann bei uns leider nicht ausprobieren, ob sich ein Hund mit dem Welpen verträgt. Es bringt nichts, seinen Hund der sicher durch die anderen Hunde des Züchters recht nervös ist, mit den quirligen verspielten Welpen zusammenzubringen, denn Welpen vertragen sich mit jedem Hund.

Man fährt eigentlich nur mit wirklichem Kaufinteresse zu einem Züchter und nicht um am Wochenende einen Ausflug zu machen und sich die Zeit zu vertreiben. Man besucht besser nicht hintereinander gleich 5 oder 6 Züchter. Man kann dadurch Krankheiten Bakterien und Keime weitertragen, wovon der Züchter sicher nicht angetan ist, weil es das Leben der Welpen gefährdet.

Bei keinem Züchter ist es steril. Aber Keime und Viren welche die Hunde beim Züchter umgeben, sind diesen bekannt. Das Immunsystem ist auf diese Viren und Keime sozusagen bereits eingestellt und schützt die Hunde davor. Fremde Viren und Keime die durch Besuch eingeschleppt werden (auf Schuhen und an der Kleidung oder durch andere Hunde), kennt das Immunsystem der Züchterhunde eventuell noch nicht und es könnte zum Ausbruch von Erkrankungen beim Züchter kommen. Besonders Welpen sind da sehr gefährdet. Es gibt durchaus einige Viren die den Welpen den Tot bringen würden.

Auch Hunde die vom Züchter stammen der besucht werden soll, sollten später bei besuchen nicht mitgebracht werden, wenn der Züchter gerade Welpen hat. Es geht nicht darum, dass der Züchter plötzlich nicht mehr an seinem ehemals verkauften Hund interessiert ist, es geht darum, dass auch dieser Hunde Viren mitbringen kann, die bei Welpen zu Erkrankungen führen können. Auch wenn es keine tödlichen Erkrankungen sind, es reicht wenn man plötzlich 8 kranke Welpen medizinisch versorgen muss. Dieser zusätzliche Aufwand und vor allem die Angst die man aussteht, wenn ein Welpe oder schlimmer, der ganze Wurf erkrankt, wiegt die Freude über den Hundebesuch nicht auf.

Hunde zum Züchter mitzubringen ist leider immer ein Problem. Wir haben keine Zwinger, wenn uns also Menschen mit Hunden besuchen, müssen wir unsere Hunde teilweise ins Haus sperren, denn unser Rudel ist nicht vom Hundebesuch begeistert, besonders unsere Rüden haben keine Freude an fremden Rüden, die plötzlich in ihrem Zuhause antanzen.

Wir sehen nicht ein, warum unsere Hunde für einen Besuchstag ihren gewohnten Alltag unterbrechen müssen, nicht raus können wie sie wollen, damit die Besucherhunde sich frei bei uns bewegen können.

Wenn wir keine Welpen haben freuen wir uns immer über Besuch von lieben Freunden und Menschen. Aber am liebsten ist uns dann die welpenfreie Zeit.

Dieser Artikel geht nicht in eine bestimmte Richtung! Er ist nur an Menschen gerichtet, die diese Webseite finden, die sehen, dass wir Welpen haben und mit Kind und Kegel ohne Voranmeldung vorbeikommen, nur um Welpen zu gucken. Bevorzugt an den Wochenenden. Und die ganz verdutzt sind, wenn man sie nicht mit offenen Armen empfängt. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

Quelltext: Elisabeth Stanzer

TASSO e.V. verrät die beliebtesten Hunde- und Katzennamen 2014

Den richtigen Hundenamen zu kennen, kann dem Gespräch mit dem bis dahin noch

unbekannten Hundehalter auf der Straße oder im Park Tür und Tor öffnen. Wer es

zunächst einmal mit Luna oder Rocky versucht, hat die größte Chance, damit

richtig zu liegen.

 

Auch 2014 gibt es bei der Wahl des Namens für den tierischen Liebling wieder

klare Favoriten. TASSO e.V. verrät, welche Namen bei Hunden und Katzen die

Nase vorn haben. Basis der Tiernamenhitliste ist die TASSO-Datenbank, in der

mittlerweile mehr als 7,6 Millionen Tiere registriert sind, um sie

im Fall des Entlaufens wieder an seine Besitzer zurückzuvermitteln.

 

Am liebsten nannten Tierhalter 2014 ihre Hunde Luna (weiblich) und Rocky

(männlich). Katzen wurden besonders häufig auf die Namen Lilly (weiblich) und

Felix (männlich) getauft. „Felix

ist seit mehr als 30 Jahren der beliebteste Name für Kater“,

erzählt Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V. „Das haben Recherchen in unserer Datenbank ergeben, die

wir seit über 30 Jahren führen.“ Bei Katzen hingegen gab es eine

Verschiebung. Sie hießen früher überwiegend Minka. Im vergangenen Jahr

belegten Platz 2 und 3 bei den Katzen Luna und Mia (weiblich) sowie Leo und Simba

(männlich).

 

Auf Platz 2 und 3 bei den Hunden landeten Emma und Bella (weiblich) sowie

Sammy und Max (männlich). Philip McCreight: „Sehr interessant ist, dass Luna seit mittlerweile

sieben Jahren unangefochtener Spitzenreiter unter den weiblichen Hundenamen

ist.“ In den Anfangsjahren von TASSO e.V. hießen Hunde meist

Bobby oder Susi.

 

Die Hitliste legt auch offen, dass Tierfreunde ihren Haustieren sehr oft

menschliche Namen geben. „Die

Beziehung zwischen Mensch und Tier hat sich im Laufe der Jahre grundlegend

geändert“, erklärt Philip McCreight dieses bereits länger

andauernde Phänomen. „Wir

bei TASSO erleben jeden Tag, wie wichtig das eigene Tier für den Menschen

ist. Und diese manchmal sehr besondere Beziehung schlägt sich auch in der

Namensgebung nieder."

 

Die TASSO-Hitliste der zehn beliebtesten Tiernamen 2014 und eine

Übersicht der beliebtesten Tiernamen der Jahre 2008 bis 2013 finden Sie

unter https://www.tasso.net/Service/Wissensportal/Tiernamen

 

 © Copyright TASSO e.V.


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Die Gesellschaft zur Förderung Kynologischer Forschung e.V.
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